Unser Ziel als Bio-Bauernhof: Eine breite Palette an Bio-Lebensmitteln nachhaltig und rationell zu produzieren – und von unserer Arbeit leben zu können.
Wir bauen an und produzieren nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus (seit 2004 Bio-Knospe-zertifiziert). Alle zum Verkauf angebotenen Lebensmittel stammen aus kontrolliert biologischer Produktion.
Was auf dem Bio-Wäberhof produziert wird, wird fast ausschließlich in unserem Hofladen, an unseren Marktständen, über unseren Webshop, über den Verein „Notre Panier Bio” oder über Genossenschaften, denen wir angehören, verkauft.
Mit wenigen Ausnahmen bieten wir Gemüse und Produkte aus eigenem Anbau an. Unsere Produktion ist sehr vielfältig, unser Bereich „Verarbeitung” sehr aktiv: So können wir das ganze Jahr über ein breites Sortiment anbieten.
Das Gebäude des Bauernhofs, die Scheune und das Wohnhaus wurden 1950 von Renate Theilers Grossvater Walter Weber erbaut. 2004 starteten Samuel und Renate Theiler das Projekt Bio-Wäberhof. 2012 übernahm Samuel die Leitung des Projekts.
Der Bauernhof ist heute ein lebendiger Ort zum Leben und Arbeiten. Neben dem Team, das täglich im Einsatz ist, leben dort ein halbes Dutzend MitarbeiterInnen das ganze Jahr über, ebenso wie die drei Kinder von Samuel, Sophie, Demian und Yonas. Unser Laden zieht jede Woche Hunderte von KundInnen an, Familien nutzen die Freizeiteinrichtungen.
Einige Zahlen:
An der Seite von Samuel Theiler arbeiten heute rund vierzig Frauen und Männer, Fachleute für biologischen Gemüseanbau und Landwirtschaft, Experten für den Verkauf und die Reparatur von Maschinen, Spezialisten für die Herstellung von Tofu und die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, für Buchhaltung und Personalwesen.
Als Ausbildungsbetrieb stellen wir alle zwei Jahre einen oder eine Gemüsegärtner/in (Zweitausbildung) sowie einen oder eine Praktikant/in (Vorpraktikum für das Studium der Agrarwissenschaften an der BFH-HAFL) ein.
Derzeit sind keine Stellen zu besetzen.
Zögern Sie nicht, sich spontan zu bewerben, wenn Sie sich für das Projekt Bio-Wäberhof engagieren möchten.
Per Email oder per Post: Motivationsschreiben und mindestens ein Lebenslauf.
Wir suchen
einen Lebensmitteltechnologe-in oder eine Köchin, ein Koch (60-80 %)
Zur wöchentlichen Produktion von Tofu und verschiedenen saisonalen Speisen.
Sie verstehen Französisch.
Ein eigenes Auto ist von Vorteil (der Bahnhof ist 2,5 km entfernt).
Arbeitsbeginn: 13. April 2026.
Vertrag: unbefristeter Vertrag
Arbeitsort: Erlachstrasse 53, Ins / Anet
Um die Fruchtbarkeit und Gesundheit des Bodens zu erhalten, ist eine Fruchtfolge unerlässlich. Auf dem Bio-Wäberhof wenden wir eine 10-jährige Fruchtfolge an Diese Abwechslung trägt dazu bei, ein gutes Nährstoffgleichgewicht aufrechtzuerhalten und den Humusgehalt im Boden zu erhöhen. Schädlinge und Pilzkrankheiten breiten sich viel langsamer aus, insbesondere weil die Antagonisten zwischen zwei identischen Kulturen Zeit haben, sich zu entwickeln.
Im Fruchtfolgesystem spielt die zweieinhalb Jahre lang bestehende Wiese eine wesentliche Rolle bei der Bekämpfung von Krankheiten und unerwünschten Unkräutern. Aus wirtschaftlichen, ökologischen und ethischen Gründen haben wir jedoch beschlossen, ab 2020 keine Rinder mehr auf unserem Hof zu halten. Es gibt also kein Vieh, das die Wiese in Dünger verwandelt!
Die Wiese wird zu Pellets und Silageballen verarbeitet (Milchsäuregärungsprozess) und direkt zur Düngung des Bodens verwendet. Die Silage wird auf den Feldern verteilt und mit den obersten Bodenschichten vermischt, wo sie sich zersetzt und direkt die Mikroorganismen fördert. Damit ist der Kreislauf geschlossen.
Das wichtigste Element für die Vielfalt der Natur insgesamt ist die Vielfalt der Kulturen auf unserem Hof: Auf kleinen Parzellen werden Jahr für Jahr mehr als 50 Gemüsesorten, alte und moderne Getreidesorten, Hülsenfrüchte, Körner und Wiesen angebaut. Die Pflanzenvielfalt wird gefördert, und diese Vielfalt (das genaue Gegenteil einer Monokultur) garantiert Fortpflanzungs- und Ruhezonen für eine vielfältige Fauna.
Derzeit sind 19 % der Anbauflächen unseres Betriebs „Flächen zur Förderung der Biodiversität”. Das sind 12 % mehr als in den Bio-Knospe-Richtlinien vorgeschrieben. Dabei handelt es sich um Hecken, Obstgärten und extensive Wiesen, die gewissermaßen nicht bewirtschaftet, sondern lediglich gepflegt werden.
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Nos choix sur la ferme sont guidés par la recherche de la solution la plus écologique: du chauffage d’une unique serre avec des copeaux de bois aux sachets en plastique 100% biodégradables.
L’utilisation énergétique et son remplacement par des sources durables est au coeur de nos réflexions depuis plusieurs années. Un premier pas pour s’extraire de l’utilisation du pétrole est l’installation de panneaux solaires. Une installation de biogaz est prévue, qui permettra : une production d’électricité propre, une production de chaleur correspondant aux besoins des cultures sous serres et la transformation.